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Dienstag, 18. Oktober 2011

Wattwanderung am Mont St. Michel


Von dem Rundweg über den Mont St. Michel blicke ich hinüber zur Halbinsel Cotentin. Das Watt erstreckt sich kilometerweit. Ich weiß, dass vom Festland aus geführte Wattwanderungen zum Mont angeboten werden. Tatsächlich entdecke ich durch mein Teleobjektiv eine größere, weit versprengte Wanderergruppe. Am Parkplatz hatte ich gelesen, dass die Flut gegen 20 Uhr kommen wird. Jetzt gegen 17 Uhr ist Ebbe, aber die Priele scheinen aus der Entfernung betrachtet recht voll zu sein. Teile der Wandergruppe machen sich auf den Weg durch das Wasser. Mir erscheint das gefährlich, und tatsächlich steht das Wasser nach ein paar Metern den Leuten kniehoch, bei den Jugendlichen bis zu den Oberschenkeln. Wer schon einmal durch einen Fluss gewatet ist, kennt die Gefahren. Fließendes Wasser kann einen Menschen schon umreißen, wenn es ihm lediglich kniehoch steht. Wer durch einen Fluss watet, sollte nicht auf das Wasser sehen. Dies kann Schwindel verursachen und ebenfalls zum Sturz führen. Nach meiner Auffassung handeln die Wanderführer hier in höchstem Maße verantwortungslos.

Donnerstag, 17. März 2011

Schleswig-Holstein ist Kernkraftland, Frankreich erst recht

In den 80er Jahren wohnte ich in Itzehoe im Kreis Steinburg unweit der Elbemündung mit seinen beiden Kernkraftwerken in Brunsbüttel und Brokdorf. Etwas weiter flussaufwärts liegt das Kernkraftwerk Krümmel ebenfalls auf der schleswig-holsteinischen Seite des Kühlwasserlieferanten Elbe. Das nördlichste Bundesland hat somit eine doch sehr hohe Kraftwerkdichte.
Irgendwann kam ich  zurück vom Sport; ich fuhr durch ein geisterhaftes Itzehoe. In den Eingängen der öffentlichen Gebäude standen schwer bewaffnete Beamte der Polizei und des Bundesgrenzschutzes, wie es früher noch hieß. Eine wirklich bedrohliche Szenerie. Es war die Zeit der großen Proteste gegen den Bau des AKW Brokdorf, dass 1986 in Betrieb genommen wurde.
20 Jahre später flüchtete ich aus einem nasskalten Sommer ins südliche Frankreich. Eine der letzten Übernachtungen hatte ich in Pauillac, einer Stadt im Weinanbaugebiet Medoc. Die Pensionsbesitzerin machte mich auf die Vorzüge der doch eher tristen und in die Jahre gekommene Kleinstadt hin. Sie war besonders begeistert von der abendlichen Beleuchtung des AKW Centrale Nucléaire du Blayais. Sie fand das wirklich schön.
Aus den 80er habe ich noch einige SW-Fotos, die Beleuchtung des AKW in Frankreich fand ich jetzt nicht so fotogen.




Montag, 27. Dezember 2010

Frankreich


















Frankreich ist zweifellos eines meiner Lieblingsreiseländer. Wer meine Frankreich Fotos bei Panthermedia ansehen und kaufen möchte, kann sich hier informieren.