Mittwoch, 5. März 2014

Fotos mit dem Smartphone: Eine Goldgrube für moderne Fotografen?



Das Smartphone ersetzt die digitale Spiegelreflexkamera, na ja, die kompakte Systemkamera oder zumindest die allgegenwärtige Immerdabeipocketdigitalkamera? Letzteres ist wohl unbestritten. Wer sich als Fotograf mit - sowieso - offenen Augen in der Welt tummelt, hat längst erkannt, dass die Heerscharen der Smartphonefotografen ihm gegenüber klar im Vorteil sind; zumindest was die Handlichkeit und Tragbarkeit der Kamera angeht. Doch sind sie es auch bei der Vermarktungsmöglichkeit der Fotos? Sicher nicht ! Dennoch gibt es inzwischen einen Markt für Smartphonefotos. Neben Nischenanbietern sind jetzt auch zwei arrivierte Stockagenturen auf den ICE3  des Handyfotos aufgesprungen. Smartphonefotos sind schnell, modern, jung usw. usw. Und weil diese Fotos alle tollen Attribute in sich vereinen, sind sie auch gut zu verkaufen.
Natürlich bin ich auf diesem Zug auch schon unterwegs, habe mir die Iphone-Apps von Fotolia ( Instant ) und Alamy ( Stockimo ) aus dem Appstore gedownloaded, bin ja schließlich auch hip ;-))
Einige verwertbare Bilder hatte ich noch im Iphonearchiv. Und natürlich habe ich mich sofort ausprobiert, bzw die Fotos ausprobiert, ob sie auch modern genug sind. Die meisten sind es, sie wurden recht schnell und zu einem größeren Anteil als üblich angenommen. Bei Fotolia habe ich auch sofort einige Fotos verkauft; immerhin schon 4 Stück. Hm, die Motive sind eher konventionell. Jetzt hat Fotolia einen Wettbewerb ausgeschrieben. Bis Ende April erhält der moderne Fotograf mit dem grooven Blick für jede Fotoannahme einen Euro. Was macht man da? Läuft ein wenig in der Gegend herum, man weiß ja schließlich, was angesagt ist und verdient schnelle 5 Euro alleine mit der Annahme der Fotos. Die Fotowelt giert nach Smartphonebildern; und die Gutschrift geht am nächsten Tag auf das Anbieterkonto. Ok, ich gebe zu: Zeitungaustragen wäre lukrativer, ist aber vielleicht nicht so hip,urban,contemporary,stylisch.

Samstag, 21. Dezember 2013

Fotos korrekt beschriften

Der Reise ist lang, die Eindrücke sind vielfältig, die Sehenswürdigkeiten häufen sich auf den Speicherkarten. Dann ist die Reise wie immer zu schnell vorbei und die Erinnerung an die einzelnen Motive oft auch. Wie hieß denn nochmal ... wo war denn das? Fragen, die jeder Fotograf sicher kennt, wenn er nach dem Sichten der Fotos mit der Beschriftung der Fotos in der Katalogsoftware beginnt.
Das folgende Beispiel zeigt, wie der verblassten Erinnerung Beine gemacht werden kann. Google sei Dank.

Ausgangpunkt ist das Foto auf der linken Seite, eine Kirche im französichen Macon

In der Satellitenansicht von Google Maps suche ich Macon und zoome in die Stadt hinein.
Ich kann mich erinnern, wo die Kirche ungefähr stand und glaube das Gotteshaus gefunden zu haben. Allerdings bin ich mir nicht 100%ig sicher und suche in Google die Kirche Eglise St. Pierre in Macon.

Jetzt bin ich mir sicher und kann die Daten in die Datenbankfelder der Fotos der Kirche eintragen.