Sonntag, 24. Januar 2010

Lachmöwe im Winterkleid, larus ridibundus


Die Lachmöwe gehört zu den 2-jährigen also den kleinen Möwen. Im Sommer trägt sie ihr Prachtkleid. Charakteristisch ist der zur Hälfte braun eingefärbte Kopf. Der Name ist entweder auf ihre Laute, die wie ein gackerndes Lachen klingen zurückzuführen oder darauf, dass diese Möwe auch im Landesinneren an flachen Teichen und kleinen Seen zu Hause ist ( Lachen ).

Die Vögel...


Möwen sind an der Küste natürlich allgegenwärtig, werden vielleicht kaum noch beachtet.
Wer weiß schon, dass die großen Möwen, wie die Mantelmöwe, die Heringsmöwe oder die Silbermöwe vier Jahre bis zur Geschlechtsreife und bis zur Ausbildung ihres endgültigen Gefieders benötigen?
Wir sehen hier eine junge Silbermöwe.

Samstag, 23. Januar 2010

Apropos Ausrüstung


Neben der Nikon trage ich oft nur meine kleine Canon G10 mit mir herum. Ich bin faul oder zumindest bequem. Die Qualität der Fotos ist toll, finde ich. Warum überhaupt die SLR mitschleppen?
In diesem noch jungen Jahr habe ich bei Fotolia schon drei erweiterte Lizenzen verkauft, die alle mit der Vorgängerin G9 gemacht wurden, alle Fotos entstanden bei einem Schottlandurlaub 2008. Darunter sogar zwei Panoramen, die wie oben beschrieben mit der Kompakten gemacht wurden. Leider sind die Kameras der G-Reihe, wie auch meine D200 als Rauschmaschine verschrien, und daher gelingt es mir nicht immer, selbst gute Fotos bei den Micros unterzubringen. Vor allem, wenn viel Himmel auf dem Foto zu sehen ist. Da hilft das Verkleinern auf 3000x2000 auch nicht immer. Der Filter Störungen entfernen führt dann schon mal zu einer Ablehnung wegen Detailverlusten.
Diese Foto der Kathedrale von Elgin nahe Inverness entstand mit der G9.

Nach der Saison ist vor der Saison








Eckernförde an der Ostsee schläft einen gerechten Winterschlaf bei 5 Grad unter Null. Die Atmosphäre in der Stadt ist von Ruhe bestimmt. Nichts deutet darauf hin, dass in wenigen Wochen so langsam die Saison wieder losgeht.

Panorama Eckernförde II



Der Hafen von Eckernförde im Winter, im Hintergrund die Borbyer Kirche

Panorama Eckernförde I



Die Borbyer Kirche in Eckernförde

Panoramafotografie geht ganz einfach

Als großer Junge, der gerne auch mal teures Spielzeug unbedingt braucht, habe ich mir in grauer Vorzeit eine Panoramamittelformatkamera der Marke Noblex 6/150 für damals sage ich schreiben 2.500 DM gekauft. Wer das Teil noch nicht gesehen hat: Die Gute sieht aus wie eine Kamera mit eingebauter Waschtrommel. Diese Trommel dreht sich während des Auslösevorgangs um sich selbst und lässt durch zwei Schlitze Licht auf den Mittelformatfilm. Ein 120er Rollfilm ergab 6 Aufnahmen, was die Sache auch nicht gerade billiger machte. Dann kam die eigene Schusseligkeit hinzu, und so sah ich gerne am Rand des riesigen Panoramadias meine eigenen Finger, weil der Weitwinkel schier um die Ecke gucken konnt. Das gute Dinge liegt jetzt mehr oder weniger eingemottet und wartet auf einen Ebay-Käufer. Mal sehen.
Heute mache ich Panoramen ganz anders, viel einfacher und der Digitaltechnik sei dank kostengünstig. Dabei fotografiere ich grundsätzlich aus der Hand und schwenke die Nikon einfach von links nach rechts. Puristen würden wehklagen: Aber der Nodal-Punkt!!! Ich weiß und missachte ihn einfach. Belichtung auf manuell stellen, Autofokus ausstellen und los gehts. Vorzugsweise mit einem leichten Tele oder der 80 mm Einstellung bei meinem Zoom 80-200. Kombiniert werden die Fotos dann mit der Photomerge-Funktion von Photoshop Elements. Ich meine, dass das Ergebnis sich sehen lassen kann.
Zwei Beispiele: